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![]() | Statements zur Uno
«Für die Schweiz bietet der Beitritt zur Uno die Chance zur Mitsprache und Mitbestimmung im Hinblick auf eine gerechtere, friedlichere Welt. Nur eine Institution, an der alle politischen Staaten beteiligt sind, kann wirkungsvoll und mit zivilen Mitteln für Gerechtigkeit und Frieden eintreten. Auch die Uno ist im Wandel begriffen - deshalb kann gerade die Schweiz auf eine demokratische Gestaltung der Strukturen hinwirken.»
«Die Mitglieder der Gewerkschaft Bau und Industrie kommen aus über 50 Ländern. Sie sind nicht einfach nur Schweizerinnen, Türken, Chileninnen oder Angolaner - sie sind vor allem Bauleute, Arbeiterinnen, Techniker, Service-Angestellte, Verkäufer: Menschen, die an einer Gesellschaft bauen. Sie alle haben mitgeholfen, die Schweiz von heute zu bauen. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Die Schweiz hat daher allen Grund, der Welt etwas von dem zurückzugeben, was sie von ihr bekommt. Wir wollen mithelfen, unsere gemeinsame Welt aufzubauen - als Mitglied der einzigen politischen Organisation, die alle Staaten dieser Welt vereint. Darum stimmen wir GewerkschafterInnen JA zum Beitritt der Schweiz zur Uno!»
«Nur die UNO kann dafür sorgen, dass sich die Stärke des Rechts gegen das Recht des Stärkeren durchsetzt.»
«Ich bin für einen Beitritt der Schweiz zur Uno, weil Abseitsstehen keine Lösung ist. Es ist Zeit, die globalen Probleme gemeinsam anzugehen. Die Uno ist das einzige Organ, in dem alle Länder der Welt die Gelegenheit haben, miteinander füreinander zu sein.»
«Zur Regelung von Umweltproblemen und für solidarische Gemeinschaften - eine Voraussetzung für individuelle Freiheit! - sind weder Markt noch Wettbewerb geeignet. Kommerzialisierung und Privatisierung im Globalisierungsprozess brauchen dringend eine Gegenkraft. Die Uno ist die einzige Institution, die einseitig wirtschaftliche Prioritäten sozial und ökologisch korrigieren kann.»
«Die real existierende Uno hat zweifellos eine Reihe von Problemen. Sie ist zu stark durch die mächtigen Industrienationen dominiert. Doch einzig die Uno schliesst alle Staaten zusammen und daher hat nur sie die Möglichkeit, der Machtpolitik einzelner Länder die Interessen der gesamten Menschheit entgegenzustellen. Die Schweiz soll sich dafür einsetzten, dass die Uno in ihrem gesamten Handeln den Interessen der Menschheit oberste Priorität einräumt. Das kann die Schweiz innerhalb der Uno glaubwürdiger tun als ausserhalb. Darum stimme ich am 3. März überzeugt ja.»
«Jedes Land ist ein Sonderfall. Umso wichtiger ist es, sich bewusst zu werden, dass zahlreiche Probleme heute nur noch gemeinsam und auf internationaler Ebene angegangen werden können. Das ist am besten in der Uno möglich, der einzigen politischen Organisation, der alle Länder ausser der Schweiz und dem Vatikan angehören.»
«Mit einem Ja zur Uno kann die Schweiz am 3. März endlich ein Zeichen der Weltoffenheit und der internationalen Solidarität setzen. Die Schweiz soll sich nach ihrem Beitritt in der Uno aktiv für eine zivile, humanitäre und soziale Uno einsetzen.»
«Die Uno ist nicht perfekt. Aber sie ist meine einzige Hoffnung auf der Welt, in der alle Menschen gleich viel wert sind. Auf eine Welt, die Probleme zu lösen versucht, statt die Folgen militärisch zu verwalten. Auf eine Welt, in der Demokratie nicht an Landesgrenzen und Fabriktoren halt macht.»
«Der christliche Friedensdienst, das feministische Hilfswerk, sagt überzeugt Ja zum Uno-Beitritt. Zu jeder Uno-Frauenkonferenz gibt es ein Treffen von Frauen-Nichtregierungsorganisationen. Die Uno realisiert zunehmend, dass der Einbezug zivilgesellschaftlicher Akteure zentral ist. Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung zivile Bearbeitung von Konflikten und Ungerechtigkeiten.»
«Von aussen zu kritisieren ist einfach. Wenn die Schweiz der Uno beitritt, kann sie einen Beitrag zur notwendigen Verbesserung der Uno leisten.» | ||||||||||||||||||||||||||||||||||